Gastbeitrag – Kompressionstherapie (Teil V)

#Pflege – ein medizinisches Erlebnis!

Hallo liebe Leser/innen,

ich arbeite auf einem stationären Bereich der Altenpflege. Die Bewohner haben unterschiedliche Erkrankungen und können sich teilweise oder gar nicht mehr selbstständig versorgen.

Auch in unserer Einrichtung befinden sich Bewohner, die zu Wassereinlagerungen in den Extremitäten neigen oder ein erhöhtes Risiko der Thrombose aufzeigen.

Es gibt eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten. Heute werde ich die medikamentöse Therapie etwas erläutern.
In vielen Fälle ist es wichtig die Therapie mit Haus- und Fachärzten zu besprechen, um eine möglichst erfolgreiche Behandlung für den Klienten zu erreichen. Nicht jede der hier aufgezählten Therapie kann für den Klienten Erfolg haben.

Zu den bekanntesten Therapiemöglichkeiten gehören die Vitamin K-Antagonisten. Diese Art der Medikamente gehört zu den Gerinnungshemmern. Sie sorgen mit bestimmten Wirkstoffen dafür, dass das Blut seine Fließfähigkeit beibehält.

Vitamin K Antagonisten wird diese Form der Medikamente bezeichnet, weil das Vitamin K, welches in der Leber gebildet wird, für die Gerinnung des Blutes verantwortlich ist. Diese Gabe führt dazu, dass das Blut fließfähiger wird und es nicht zu einer Thrombose oder erneuten Thrombose führen kann.

Wichtig für die #Pflege ist es die Gerinnungseigenschaften des Blutes regelmäßig kontrollieren zu lassen, um andere Risikofaktoren ausschließen zu können.

Die direkten oralen Antikoagulantien haben bestimmte Vorteile. Die Vorteile dieser Medikamente beschreiben, dass sie im Gegenteil zu anderen Medikamenten schneller und gezielter wirken können. Je nach schwere der Thrombose wird gemeinsam mit Hausärzten entschieden, welche Therapie für den Betroffenen wirksamer ist.
Positiv ist, dass sie schneller als Vitamin K Antagonisten wirken, man nicht speziell auf seine Ernährung achten muss und es weniger bis keine Kontrollen der Fließeigenschaft des Blutes verlangt. Ein gängiges Medikament wäre Xarelto oder Eliquis.

Wenn man als Senior schon mit seinen Erkrankungen und Gebrechen zu kämpfen hat und noch jede Woche zur Quick-Kontrolle (Kontrolle der Fließfähigkeit des Blutes) muss, wirkt dies sehr anstrengend und belastend auf den Körper.

Deshalb stellt man die Betroffenen, die in einem Heim wohnen, meist auf die oralen Antikoagulantien ein.

Wichtig für eine gute #Pflege ist es, den Pateienten in seinem Verhalten zu beobachten und genauere Kontrollen oder Termine der Betroffenen einzuhalten, um passend reagieren zu können. Ein Risiko eine erneute Thrombose zu bekommen o.ä. gilt zu vermeiden.

Wir sehen uns beim nächsten Eintrag,
Maike und Insa